In dieser Woche fahre ich zweimal zu Airbus nach Hamburg und wieder zurück.
Der für Montag geplante Transport wird auf Dienstag verschoben, sodass ich einen zusätzlichen Tag bekomme, um Dinge zu erledigen. Geschafft habe ich trotzdem nicht alles. Wie üblich.
Am Dienstag starten wir pünktlich um 20:00 Uhr mit zwei LKWs. Die Stimmung unter den Fahrern ist gut.
Wenige Minuten später laufen wir auf einen Windflügel Transport auf. Die sind auch um 20 Uhr gestartet, vom nächsten Parkplatz.
Sie fahren ein bisschen langsamer. Aber vor allem fahren die den Übergang zur nächsten Autobahn wegen ihrer Länge nur im Schneckentempo.
Überholen können wir die nicht, dafür sind wir mit unseren 4,50 m zu breit.
Aber es rollt und gegen Mitternacht erreichen wir unser Ziel.
Am nächsten Tag begleite ich nachmittags den entladenen LKW wieder zurück. Mein Außenthermometer zeigt 36 °C an, die Hitze macht mir trotz Klimaanlage schwer zu schaffen.
Nach der Ankunft an der niedeländischen Grenze mache ich Pause, unterhalte mich mit den Kollegen und fahre um 20:30 Uhr wieder zurück nach Hamburg. Das geht flott und fällt mir viel leichter, als am Nachmittag. Um 24 Uhr stehe ich vollgetankt auf meinem Parkplatz für die Übernachtung.
Nach kurzer Zeit taucht ein BF4 Fahrer auf, der für unsere Transporte hier den Gegenverkehr sperrt. Wir reden ein Stündchen über dies und jenes und dann lege ich mich schlafen.
So gut das gestern mit der Begleitung geklappt hat, heute gibt es das volle Optionspaket.
Zunächst einmal soll der Transport um 13 Uhr starten. Um 14 Uhr texte ich den Fahrer an, da steht der ganz woanders und macht seine Pause. Das ist das Nervigste, wenn man ohne aktuelle Infos einfach nur rumsteht und auch nichts anderes machen kann.
Nachdem ich dann 2 Stunden bei 36 °C in praller Sonne bei laufendem Motor, wegen der Klimaanlage, gewartet habe, geht es um 15 Uhr endlich los.
Nach ein paar hundert Metern steht ein PKW mit einer Panne in einer unübersichtlichen, engen Kurve. Da muss ich raus und den Gegenverkehr sichern.
Nach 70 Kilometern stehen wir im Stau. Im Radio sagen sie, dass es wegen eines Unfalls hier 45 Minuten länger dauert. Am Ende kostet er uns zwei Stunden.
Während wir noch im Stau stehen, beginnt es zu gewittern. Aber das ist das geringste Übel. Es bringt eine willkommene Abkühlung und mein Auto wird sauber.

Um 22:10 Uhr sind wir dann am Ziel, somit 3 Stunden und 20 Minuten später als gestern.
Jetzt noch nach Hause zu fahren, habe ich keine Lust. Ich lege mich ins Bett und fahre am nächsten Morgen um 5 Uhr heim. Über den Feldern liegt Nebel, auf der Straße zum Glück nicht, das ist eine schöne Atmosphäre. Nach knapp zwei Stunden bin ich vollgetankt wieder zuhause.
