KW 24: erste Tour nach Gera, dann Rotornabe aus Windpark holen

Am Montag ging es mit zwei LKWs um 10 Uhr von der Niederländischen Grenze Elten quer durch Deutschland nach Gera.
Die 4,10 m breite Laser-Bearbeitungsmaschine hat mein erfahrener Kollege übernommen, ich den kleineren LKW dahinter. So konnte ich beobachten, was mein Kollege tut, ein Gefühl für die Umsetzung der Auflagen bekommen und an meinem Timing arbeiten.

Nach einer reibungslosen Fahrt haben wir um 21 Uhr das Ziel erreicht und ich mir einen ruhigen Wanderparkplatz am Waldrand gesucht. Dort stand bereits ein anderes Wohnmobil.

Um 9 Uhr bin ich aufgestanden, habe ein leckeres Müsli gefrühstückt und bin eine Runde durch den Wald gelaufen.
Am Nachmittag habe ich mir Gera angesehen.
Zum Abend bin ich zur Gemeinde Breitenbach gefahren, auf einen kleinen Parkplatz am Ortseingang.

Am nächsten Morgen habe ich mir das Dörfchen angesehen und eine kleine Runde durch den Forst gedreht.

Am Nachmittag bin ich dann recht früh zum Windpark gefahren. Dort hatte mein Kollege bereits übernachtet, neben unserem nächsten Transport. In dem Windpark werden aktuell die alten Anlagen abgebaut und durch neue, deutlich leistungsstärkere ersetzt (repowering).

Wir haben die gebrauchte 4,2 m breite Rotornabe zur Niederländischen Grenze gebracht. Sie wird in Irland überholt werden und bekommt neue Flügel (hat man uns gesagt). Das aufgearbeitete Windrad kommt an einen Standort, wo größere Anlagen nicht in Frage kommen, nicht so viel Strom gebraucht wird oder einfach nicht mehr investiert werden kann.

Bis zur Autobahn geht es dann ab 20 Uhr mit Polizeibegleitung, die den Gegenverkehr abstellt. Mein Kollege begleitet, ich übernehme danach die Begleitung auf der Autobahn.
Weil es reibungslos läuft, will der Holländische LKW Fahrer doch nicht in zwei Etappen fahren und brummt bis 5 Uhr zur Grenze durch. Meine erste Nachtfahrt geht also direkt mal über 9 Stunden.

Nachdem ich in der Nacht immer wieder mit Müdigkeit zu kämpfen hatte, fühlte ich mich nun bei Tagesanbruch recht wach und in der Lage, direkt nach Hause zu fahren.
Das war keine gute Entscheidung. Ab dem halben Weg begann die Phase des Sekundenschlafes. Dann war ich immer mal wieder für einen kurzen Moment weg und hatte auch kaum eine Möglichkeit, das zu verhindern. Passiert ist Gott sei Dank nichts.

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